09.09.2020

Jugendtreffen wird nachgeholt
Vom 8. bis 13. August 2021 soll in Schönebeck das in diesem Jahr verschobene Jugendtreffen mit Gruppen aus Söke (Türkei), Trakai (Litauen) und Schönebeck stattfinden. Darüber informierte der Städtepartnerschaftsverein Schönebeck (Elbe). Es wurde eine erste ausführliche  Projektkonzeption vorgestellt (unter anderem Kennenlernen-Abend, Vorstellung der Städte und Partner, Stadtrundfahrt und -rundgang, Teambildung mit Kanutour auf der Elbe, Kochabend, Empfang beim Oberbürgermeister, sportliche Wettbewerbe, Workshop, Abschiedsabend). Nach einer ersten Kostenschätzung soll das Jugendtreffen rund 13 300 Euro kosten. Einen erheblichen Anteil davon wird von der  uslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt und Sponsoren übernommen, der Restbetrag müsste der Verein tragen. Der Vorstand des Vereins einigte  ich auf eine Gruppenstärke der Jugendlichen von jeweils 5+1. Da an einem Abend ein Kochabend mit verschiedenen Gerichten aller Kulturen  eplant ist, wird ein Raum mit einer Küche oder ähnlichem gesucht.

08.09.2020

Stammtisch der Städtepartner
Der nächste Stammtisch des Städtepartnerschaftsvereines Schönebeck (Elbe) findet am Donnerstag, 24. September, ab 18 Uhr im „Elbstern“  statt. Mit den Mitgliedern soll dann über das Vereinslogo, die Partnerschaft mit Trakai und die Vorhaben für 2021 gesprochen werden. Außerdem  sollen bereits Gastfamilien für den Besuch aus Farmers Branch im nächsten Jahr vorbereitet werden. Zudem steht eine Fahrt nach Hérouville-Saint-Clair (Frankreich) auf dem Plan.

27.08.2020

Jugendtreffen nun im August 2021
Nur verschoben ist das Jugendtreff en vom Städtepartnerschaftsverein Schönebeck (Elbe). Wie der Vorstand auf seiner jüngsten Beratung mitteilte, soll die Begegnung von Jugendlichen aus Litauen, der Türkei und Deutschland nun Anfang August des nächsten Jahres stattfinden. Als Partner stehen dem Verein unter anderem die Awo, der CVJM, die Auslandsgesellschaft und die Staatskanzlei des Landes zur Seite. Das Jugendtreff en in der Elbestadt soll den Auftakt für weitere Treffen Jugendlicher verschiedener Kulturen bilden. 

20.08.2020 Garbsen

Unterzeichnung muss zum zweiten Mal verschoben werden
Kleines Virus – große Wirkung: Die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages zwischen der litauischen Rajongemeinde Trakai und der Stadt Schönebeck muss erneut verschoben werden. Das teilten gestern auf Anfrage der Volksstimme Oberbürgermeister Bert Knoblauch (CDU) und der Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereines Schönebeck (Elbe), Markus Baudisch, übereinstimmend mit. Markus Baudisch berichtete, dass er im Auftrag und mit Rücksprache des Oberbürgermeisters während seines Urlaubs in Trakai mit Landrätin Edita Rudeline über einen möglichen Termin zur Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages gesprochen habe. „Die Unterzeichnung sollte demnach am 3. September in Trakai erfolgen“, so Markus Baudisch. Die Gastgeber aus Litauen hatten der Stadt eine entsprechende Einladung ausgesprochen. So war geplant, dass eine vierköpfige Delegation aus der Elbestadt nach Trakai reist. Doch die steigende Zahl an Corona-Fällen in Deutschland rückt wieder nah an jene Werte heran, die die Litauer dazu veranlassen, ihre Grenze zu schließen oder eine zweiwöchige Quarantäne anzuordnen. „Außerdem hat die Airline, mit der wir ursprünglich fliegen wollten, die Flüge nach Vilnius abgesagt. Wir hätten auf wesentlich teurere Flüge umbuchen müssen“, erklärte gestern der Oberbürgermeister. Hätte die Schönebecker Gruppe dann nicht fliegen können und die Tickets stornieren müssen, wären der Stadt Kosten in Höhe von rund 1100 Euro entstanden. „Wir haben auch eine gewisse Vorbildwirkung. Es wäre also unvernünftig gewesen“, begründet der Oberbürgermeister, der sich in Absprache mit dem Städtepartnerschaftsverein zur Absage der Reise entschieden habe. Wann die Unterzeichnung der Partnerschaft nun nachgeholt werden kann, steht noch nicht fest. Denn das hat auch mit innerpolitischen Gründen in Trakai und Litauen zu tun, wie Vereinsvorsitzender Baudisch weiter informiert. Demnach werden am 11. Oktober diesen Jahres in Litauen Parlamentswahlen stattfinden. Die jetzige Landrätin, Edita Rudeliene, tritt sowohl als Direktkandidatin ihrer Partei (Liberale Bewegung) als auch mit einem guten nationalen Listenplatz an. „Ihre Wahl in das litauische Parlament scheint daher sehr wahrscheinlich“, schätzt Markus Baudisch ein, der wie kein anderer als Kenner der Trakaier Region gilt. Sollte die Landrätin ins Parlament gewählt werden, ziehe das die Neuwahl einer neuen Landrätin oder eines neuen Landrates in Trakai nach sich. „Diese Wahl würde nur für den Rest der derzeitigen Legislaturperiode, für rund zwei Jahre, erfolgen. Der neugewählte Landrat hätte außerdem wegen der Kürze der Zeit seiner Amtsdauer nur begrenzte Gestaltungsmöglichkeiten bis zur nächsten regulären Wahl“, erzählt der Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereines. Läge die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages damit die nächsten zwei Jahre auf Eis, weil der neue Landrat nicht die Befugnis zur Ratifizierung hätte? „Nein, ich denke nicht. So schlimm wird das nicht werden“, meint der Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereines. Er kennt die Kandidaten, die sich in Trakai zur Wahl stellen wollen und hat gute Verbindungen zu ihnen. Außerdem stehen die Trakaier hinter der Partnerschaft mit Schönebeck, die als eine der aktivsten gilt. Trakai hat insgesamt 16 Partnerschaften zu Städten in Europa und Asien.


 
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